100 Millionen Euro für die Batterieforschung

22.07.2020
 

BMBF fördert Batteriekompetenzcluster unter RWTH Leitung

Als Teil des Dachkonzeptes „Forschungsfabrik Batterie“ finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung vier weitere Batterie-Kompetenzcluster mit insgesamt 100 Millionen Euro.

Professor Dirk Uwe Sauer vom Lehrstuhl und Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) koordiniert das Cluster „Batterienutzungskonzepte“ (BattNutzung), welches mit rund 20 Millionen Euro gefördert wird. Ziel ist es, ein tiefgehendes Verständnis von Batteriezuständen und –verhalten zu entwickeln, um zu entscheiden, wann die Zweitnutzung von Batteriespeichern möglich und für welche Anwendungen sinnvoll ist.

Das mit rund 30 Millionen Euro geförderte Cluster „Intelligente Batteriezellproduktion“ (InZePro) zielt auf eine Erhöhung und Flexibilisierung der Produktivität der Zellproduktion. Dies soll durch eine umfassende Optimierung des Produktionssystems unter Einsatz von Industrie 4.0 Lösungen erreicht werden.

Ziel des Clusters Recycling/Grüne Batterie „greenBatt“ ist es, Stoffkreisläufe im Batteriegeschäft zu schließen. Auch dieses Cluster wird mit rund 30 Millionen Euro gefördert.

Das Cluster „Analytik/Qualitätssicherung“ (AQua) fokussiert sich auf die kontinuierliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Batterien bei gleichzeitig langer Lebensdauer und hoher Sicherheit. Dieses Cluster erhält eine Fördersumme von etwa 20 Millionen Euro.

Die neuen Cluster behandeln Zukunftsthemen der Batterieforschung, die von der Produktion und Nutzungskonzeption über Recycling bis hin zur Qualitätssicherung reichen. Der Lehrstuhl und Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) ist mit Projektanträgen in allen vier neuen Clustern vertreten

RWTH Pressemitteilungen