Projekt zur Digitalisierung des Nachlasses von Leo Hugot

17.01.2017

Projekt der RWTH-Fakultät für Architektur wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

  Männer und eine Frau schauen in die Kamera Urheberrecht: Martin Lux Professor Christian Raabe, Staatssekretär Thomas Rachel, Irene Hugot-Rothweiler, Rektor Ernst Schmachtenberg und Professor Alexander Markschies, Dekan der Fakultät für Architektur (von links).

Das Lehr- und Forschungsgebiet Denkmalpflege und Historische Bauforschung der RWTH hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, einen Bewilligungsbescheid für ein besonderes Projekt erhalten. Die Aachener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Christian Raabe erforschen den Nachlass des Aachener Architekten, Bauforschers, Dombaumeisters und Stadtkonservators Leo Hugot (1925 bis 1982). Dessen Erbe gilt als bedeutende Quelle für die Erforschung des Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit im Köln-Aachener Raum.

Staatssekretär Thomas Rachel vom BMBF überreichte den Bescheid, damit verbunden sind Fördermittel von rund 63.000 Euro für die neunmonatige Entwicklung eines Digitalisierungskonzeptes, das die virtuelle Rekonstruktion des Nachlasses von Leo Hugot zum Inhalt hat. Ziel ist es, verschiedene Quellenarten zu digitalisieren und in der virtuellen Realität zum Beispiel mit einer 3D-Brille zugänglich zu machen. Dabei werden die Objekte so modelliert, dass sie in der virtuellen Realität ebenfalls dreidimensional erscheinen. Auf diese Weise könnten sich Interessierte Ausgrabungsfunde wie das römische Arkadenfragment ansehen und gleichzeitig auf Grabungsberichte zugreifen oder Zeitzeugenberichte ansehen.

Den Bescheid in Empfang genommen haben unter anderem Leo Hugots Tochter, die Malerin und Glasbildnerin Irene Hugot-Rothweiler.

Redaktion: Presse und Kommunikation