Ebola-Medikation: Möglich, aber umstritten

24.10.2014

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Bereits über zweitausend Todesopfer hat das Ebola-Virus, das in 80 Prozent der Fälle tödlich verläuft, laut WHO in Afrika bereits gefordert. Nun droht zudem eine weltweite Ausbreitung. Aber es existiert ein experimentelles Medikament, das vom Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie an der RWTH als einziger Einrichtung in Europa hergestellt werden könnte. Allerdings ist das Medikament noch nicht freigegeben.

 

Soll es dennoch in einer Notfallsituation, wie RWTH-Professor Rainer Fischer fordert, auch vor seiner Freigabe verabreicht werden? Ist dies legitimiert durch die Chance, Leben zu retten oder müssen in jedem Fall die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden?

Uni im Rathaus

Dieses brisante, medizinethische Problem wird am Donnerstag, 30.10.2014, bei Uni im Rathaus mit den RWTH-Professoren Rainer Fischer vom Lehrstuhl für Molekulare Biotechnologie und Dominik Groß vom Lehrstuhl für Geschichte und Ethik der Medizin sowie dem Publikum diskutiert. Moderatorin ist die WDR-Journalistin Bettina Staubitz. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Krönungssaal des Aachener Rathauses, Markt. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.