Studierende aus dem Sultanat Oman an der RWTH Aachen

30.11.2012
Studierende der GUtech University aus dem Sultanat Oman besuchten die RWTH Aachen Urheberrecht: Institut für Städtebau und Landesplanung

Im Rahmen eines internationalen Design Workshops besuchten 30 Bachelor-Studierende der GUtech University aus dem Sultanat Oman die RWTH Aachen. Die Studierenden des Departments of „Urban Planning and Architectural Design“ trafen in Aachen Studierende und Mitarbeiter des RWTH-Lehrstuhls für Städtebau und Landesplanung. Der Workshop wurde durch den DAAD und die GUtech University gefördert.

 

„In unseren Räumlichkeiten rücken wir gern alle ein bisschen stärker zusammen, das macht die Workshop-Atmosphäre auch ein wenig aus“, so Anne Eaton, die die inhaltliche Betreuung und Organisation des dreiwöchigen Workshops seitens der RWTH leitete. Einen inhaltlichen Austausch über Planungs- und Baukultur in anderen Ländern - wie zum Beispiel in Deutschland - sollten die Studierenden aus dem Sultanat während des Workshops erlernen. „Es ist für den Entwurfsprozess wichtig, sich in planerische Aufgaben hineindenken zu können, die einem zunächst nicht geläufig sind“, beschreibt Martin Werminghausen, Professor an der GUtech. Dieser begleitete die Studierenden und wird sie auch nach ihrer Rückkehr weiterhin an der Entwurfsaufgabe unterrichten.

Thema des Workshops war die städtebauliche Entwicklung des Bendplatzes mit neuen Wohnformen von Studentenwohnungen bis hin zu modernen Stadthäusern als ein buntes Quartier mit vielfältigen Nutzergruppen und Aktivitäten. Der Austausch mit den Architektur-Studierenden der RWTH wurde durch die gleiche Aufgabenstellung ermöglicht.

Die Gäste, viele von ihnen zum ersten Mal in Deutschland, hatten neben den Arbeitsphasen auch ein vielfältiges Programm an Exkursionen zum Beispiel im Braunkohletagebau, Düsseldorf, Maastricht und eine Besichtigung der Ausstellung vorbildlicher Wohnbauprojekte in der Architektenkammer NRW.

Dipl.-Ing. Rolf Westerheide, Stellvertretenden Leiter des RWTH-Instituts für Städtebau und Landesplanung, zeigte sich begeistert von den Ergebnissen: „Zum zweiten Mal wurde dieser wissenschaftliche Austausch zwischen den Universitäten ermöglicht. Es zeigt sich deutlich, dass sich der hohe finanzielle und organisatorische Aufwand wirklich lohnt“.

Anne Eaton