Frequently Asked Questions

 

FAQ

Welche Fächer kann ich als Wahlmodul BZUS (=Block/Zusatz) belegen? Wie melde ich das an? Wie viele Credits bekomme ich dafür?

Sie können hier jedes Fach nehmen, das an der RWTH Aachen angeboten wird und für das Semesterwochenstunden angegeben sind. Sie melden die Prüfung direkt beim jeweiligen Dozenten/Lehrstuhl an – nicht über Campus-Office oder das ZPA (=Zentrales Prüfungsamt). Sie haben keinen Prüfungsanspruch in diesen Fächern, d.h. der Dozent kann es ablehnen, Sie zu prüfen, z.B. weil die Teilnehmerzahl in der Prüfung beschränkt ist. In den Bereich BZUS fallen zum Beispiel auch Sprachkurse. Diese werden über das Sprachenzentrum der RWTH Aachen angemeldet.

Es handelt sich bei den Fächern in diesem Modul um unbenotete Prüfungsleistungen, die nur mit "bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet werden.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Bescheinigung über die Prüfungsleistung, auf der der deutsche und der englische Titel und Semesterwochenstunden angegeben sein müssen. Diese Bescheinigung reichen Sie beim ZPA ein.

Wie viele Credits/Leistungspunkte ein solches Fach einbringt, richtet sich nach dem Umfang (gemessen in Semesterwochenstunden SWS) und berechnet sich wie folgt: 2 SWS = 3 CPs, 3 SWS = 4 CPs, 4 SWS = 5 CPs etc. (Ausnahme Intensivsprachkurse 4 SWS = 6CP).

Ich befinde mich noch im Bachelor-Studium und möchte aber schon Master-Module vorziehen. Wie mache ich das?

Sobald Sie im Bachelor-Studium 120 CPs erreicht haben, können Sie Master-Module vorziehen.

Aber Vorsicht! Der Fokus sollte weiterhin auf dem Abschluss des Bachelor-Studiengangs liegen.

Eine modulare Anmeldung zu den Master-Modulen ist nicht möglich. An den Vorlesungen, Übungen und sonstigen Veranstaltungen aus dem Master-Studiengang können Sie trotzdem ohne weiteres teilnehmen. Falls es einen L2P-Lernraum gibt, kann Sie die betreuende Assistentin oder der betreuende Assistent auch ohne Modulanmeldung hinzufügen.  

Natürlich ist ein Vorziehen erst wirklich sinnvoll, wenn Sie auch die zugehörige Prüfung ablegen können. Die Prüfung kann ebenfalls nicht modular angemeldet werden.

Um an den Fachprüfungen (Kataloge A, B, C und WAHL) teilnehmen zu können, müssen Sie sich persönlich, schriftlich und verbindlich im ZPA anmelden. Die Anmeldezeiträume sind Anfang Juni für das Sommersemester bzw. Anfang Dezember für das Wintersemester. Genauere Auskunft erhalten Sie auf den Seiten des ZPA.

Was ist die Orientierungsabmeldung?

Bis zum letzten Freitag im Mai für das Sommersemester bzw. bis zum letzten Freitag im November für das Wintersemester, d.h. innerhalb der sogenannten Orientierungsphase, ist es möglich, angemeldete Veranstaltungen und vor allem angemeldete Prüfungen ohne Konsequenzen in CAMPUSoffice wieder abzumelden.

Anmeldungen zu Prüfungsveranstaltungen werden nach dieser Frist (i.d.R. Mitte Juni bzw. Mitte Dezember) zum Zentralen Prüfungsamt übertragen und erscheinen dann auch in CAMPUSoffice unter "Angemeldete Prüfungen".

Ich möchte kurzfristig an einer Prüfung nicht teilnehmen. Wie geht das?

Nach §15 Abs. 1 der übergreifenden Prüfungsordnung können Sie sich bis drei Werktage vor dem jeweiligen Prüfungstermin ohne Angabe von Gründen von Prüfungen online abmelden.

Auf der entsprechenden Seite des Prüfungsamtes finden Sie auch die Step-by-Step-Anleitung zum Online-Rücktritt.

In den amtlichen Bekanntmachungen finden Sie die rechtlich verbindliche Prüfungsordnung für Ihren Studiengang.

Beratung rund um das Thema Prüfungsabmeldung u.a. erhalten Sie bei der Fachstudienberatung zu den angegebenen Sprechzeiten, oder unter .

Sollte das Online-Verfahren nicht funktionieren, füllen Sie bitte dieses Formular aus und geben es im ZPA (SuperC) ab.

Werde ich automatisch zu Prüfungen oder Wiederholungsprüfungen angemeldet?

Seit Wintersemester 2015/16 gibt es keine automatischen Anmeldungen von Prüfungen oder Wiederholungsprüfungen mehr. Sie müssen sich für jede Prüfung wieder neu in CAMPUS Office anmelden.

Welche Konsequenzen haben Fehlversuche („nicht bestanden“) in Prüfungen?

Wenn Sie eine Prüfung nicht bestanden haben, sind Sie in der Regel darauf festgelegt, diese Prüfung in kommenden Prüfungszeiträumen zu bestehen. Wenn Sie bei einem Prüfungstermin nicht erscheinen, ohne sich abgemeldet zu haben oder ein Attest eingereicht zu haben, gilt diese Prüfung als nicht bestanden. Sie können im Laufe des Studiums eine nicht bestandene Prüfung auf Antrag an den Prüfungsausschuss endgültig abmelden – dies gilt nicht für Pflichtfächer. Siehe dazu auch folgende Frage.

Man hat drei Prüfungsmöglichkeiten pro Fach und ggf. eine mündliche Ergänzungsprüfung nach dem dritten Fehlversuch – sollten alle diese Versuche nicht erfolgreich sein, kann das Studium nicht fortgesetzt werden („endgültig nicht bestanden“). Für die unbenoteten Prüfungsleistungen aus dem Modul BZUS gilt dies nicht, hier hat eine nicht erfolgreiche Prüfungsteilnahme keine Konsequenz.

Ich möchte ein Fach innerhalb meines Schwerpunktgebietes wechseln. Was muss ich tun?

Nach § 12 Abs. 2 der Bachelor-Prüfungsordnung ist der Wechsel von Pflichtmodulen nicht möglich. 

Frei wählbare Module aus dem Bereich der Wahlpflichtfächer des gewählten Schwerpunktgebietes dieses Bachelorstudiengangs können einmalig ersetzt werden, solange dies der einschlägige Modulkatalog zulässt und für das abgewählte Fach noch nicht die letztmögliche Wiederholungsprüfung stattgefunden hat.

Stellen Sie dazu einen Antrag auf endgültige Abmeldung der Prüfung an den Prüfungsausschuss der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und melden Sie sich zu dem alternativen Fach an.

Ich möchte das Schwerpunktgebiet wechseln. Was muss ich tun?

Nach § 12 Abs. 3 der Bachelor-Prüfungsordnung kann das gewählte Schwerpunktgebiet einmal gewechselt werden. Stellen Sie dazu einen formlosen, schriftlichen und eigenhändig unterschriebenen Antrag an den Prüfungsausschuss der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Ich möchte zusätzliche Fächer belegen. Was muss ich tun?

Nach § 8 der übergreifenden Prüfungsordnung können neben dem Curriculum (d.h. neben allen Leistungen, die zum Studium gehören) auch weitere freiwillige Leistungen erbracht werden. Diese gehen nicht in die Gesamtnote des Bachelors ein.

Als Zusatzleistungen kommen alle Veranstaltungen der RWTH Aachen in Frage, die nicht in irgendeiner Form zulassungsbeschränkt sind. Die zusätzlichen Leistungen (Klausuren, mündliche Prüfungen etc.) können i.d.R. nicht modular angemeldet werden, sondern werden direkt bei der Dozentin oder dem Dozenten angemeldet. Wenn Sie möchten, dass diese Leistungen auf Ihr Abschlusszeugnis aufgenommen werden, müssen Sie dies beim Prüfungsausschuss beantragen.

Muss ich die im Modulhandbuch genannten Teilnahmevoraussetzungen erfüllen, um ein Modul belegen zu können?

Wenn Inhalte aus vorherigen Modulen vorausgesetzt werden, wird davon ausgegangen, dass Sie entsprechende Kenntnisse bereits haben und mitbringen. Es ist nicht erforderlich und wird nicht kontrolliert, dass Sie die Prüfungen der vorherigen Module bereits bestanden haben.

In meinem Notenspiegel stimmt etwas nicht. Wer ist mein Ansprechpartner?

Gelegentlich kommt es vor, dass die Zuordnung von Leistungen zum Curriculum nicht ganz korrekt ist, oder die Studienrichtung nicht stimmt. Wenn es sich formal lediglich um Korrekturen handelt, wenden Sie sich direkt an die verantwortliche Person am ZPA.

Wenn es um Umbuchungen geht, die Einfluss auf die Gesamtnote haben könnten oder die von der Sachlage her unklar sind, ist der Prüfungsausschuss zuständig.

 

Wann kann ich die Bachelorarbeit anmelden? Wie geht das?

Das Thema der Bachelorarbeit kann ausgegeben werden, sobald Sie 120 CPs erreicht haben. Zur Anmeldung der Bachelor-Arbeit wird ein Umlaufverfahren durchlaufen:

  1. Bachelor-Arbeitsbogen beim ZPA abholen (hier wird geprüft, ob die Zulassung erteilt werden kann (120 CP?))
  2. Bachelor-Arbeitsbogen zum Lehrstuhl tragen, an dem die Arbeit angefertigt werden soll (dort wird das Thema eingetragen und ob die Arbeit in Vollzeit (3 Monate) oder Teilzeit (6 Monate) absolviert werden soll, Prüfer unterschreibt)
  3. Bachelor-Arbeitsbogen wird an den Prüfungsausschuss geschickt (der Vorsitzende des Prüfungsausschusses genehmigt das Thema durch Unterschrift)
  4. Bachelor-Arbeitsbogen wird an den Lehrstuhl geschickt (Thema wird offiziell ausgegeben, Ausgabedatum fixiert, Abgabedatum kommuniziert)
  5. Jetzt geht's offiiziell für Sie los!
  6. Bachelor-Arbeitsbogen zurück zum ZPA

Das Umlaufverfahren dauert in der Regel nicht länger als 2 Wochen. Diese Zeit muss aber einkalkuliert werden.

Bachlelorarbeit in Vollzeit oder in Teilzeit? Was bedeutet das?

Die "Netto"-Bearbeitungszeit der Bachelor-Arbeit beträgt in jedem Fall 3 Monate.

  • In der Vollzeitvariante müssen Sie die Arbeit 3 Monate nach der Anmeldung abgeben. Diese Variante eignet sich besonders, wenn alle anderen Leistungen des Studiums abgeschlossen sind und nur noch die Bachelor-Arbeit auf dem Programm steht.
  • In der Teilzeitvariante haben Sie die Möglichkeit, die Netto-Bearbeitungszeit auf 6 Monate zu verteilen. Diese Variante eignet sich besonders, wenn Sie neben der Bachelor-Arbeit noch Prüfungen schreiben müssen. Die Zeit, die Sie konkret pro Woche für die Bachelor-Arbeit aufwenden, kann dabei im Verlauf der Zeit in Absprache mit der Betreuerin oder dem Betreuer variieren. Während der Vorlesungszeit gibt es vielleicht feste Tage und Stunden, die Sie am jeweiligen Institut mit Ihrer Arbeit beschäftigt sind. Während der Klausurvorbereitung können Sie die Arbeit auch etwas zurückstellen, um danach dann voll loszulegen. Gerade nach den Klausuren hat man durch vollen Einsatz den Abgabetermin der Arbeit in einem gewissen Rahmen selbst in der Hand. Das Abgabedatum zeigt in der Teilzeitvariante an, wann die Bachelor-Arbeit spätestens abgegeben werden muss. Sie kann aber auch früher abgegeben werden.

Kann ich die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit verlängern?

Eine Verlängerung der Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit um bis zu 4 Wochen kann in begründeten Ausnahmefällen beim Prüfungsausschuss beantragt werden (§ 15 Abs. 4). Diese Verlängerung muss vom betreuenden Professor befürwortet werden. Dafür stellen Sie bitte einen formlosen, von der Professorin oder vom Professor gegengezeichneten, Antrag an den Prüfungsausschuss der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Triftige Gründe in diesem Zusammenhang sind Krankheiten (Attest vorlegen!), Probleme mit Betriebsmitteln, die nicht in Ihrem Einflussbereich liegen, z.B. dass wichtige Teile verspätet geliefert werden .

Dagegen wird es nicht als triftiger Grund angesehen, wenn Sie sich in Ihrer Zeiteinteilung verschätzt haben.

In jedem Fall sollten Sie sich bei Problemen gesundheitlicher oder sonstiger Natur frühzeitig an Ihre Betreuerin oder Ihren Betreuer wenden.

Wann ist die Streichung der schlechtesten Modulnote beim Abschluss des B.Sc. möglich?

Die Streichung der schlechtesten, gewichteten Modulnote ist nach § 10 Abs. 14 der übergreifenden Prüfungsordnung möglich, wenn alle Modulprüfungen (einschließlich der Bachelor-Arbeit) in der Regelstudienzeit von 6 Semestern bestanden wurden. Das bedeutet i.d.R., bis zum 30.09. des Jahres müssen alle Leistungen erbracht sein. Mit anderen Worten: Alle Klausuren müssen geschrieben, alle Leistungsnachweise erbracht sein, alle mündlichen Prüfungen* abgelegt und die Bachelor-Arbeit abgegeben sein.

* Ausnahme ist hier eine eventuell notwendige mündliche Ergänzungsprüfung nach § 14 Abs 2 der übergreifenden Prüfungsordnung. Solche Ergänzungsprüfungen sind eng gekoppelt an Klausuren und verändern im Erfolgsfall nur das Ergebnis der schriftlichen Prüfung auf 4,0, nicht aber das Datum der schriftlichen Prüfung.

Die Streichung der schlechtesten gewichteten Note muss bis spätestens 1 Woche nach Bekanntgabe des Ergebnisses der letzten Prüfungsleistung beantragt werden. Dazu verwenden Sie bitte das folgende Formular und reichen es fristgerecht beim ZPA ein. Bei einem verspäteten Einreichen kann die Streichung nicht berücksichtigt werden.

Wann muss ich mit der Bachelor-Arbeit beginnen, damit ich das Studium in der Regelstudienzeit abschließen kann?

Da alle Leistungen bis zum Ende des Sommersemesters (6. Fachsemester) am 30.09. erbracht sein müssen, ist auch die Bachelor-Arbeit spätestens an diesem Tag abzugeben.

Wann jedoch mit einer solchen Arbeit begonnen werden muss, damit dies auch klappt, dazu gibt es im Grunde keine festen Vorgaben. Bei einem angestrebten Abschluss in Regelstudienzeit ist eigentlich nur die Teilzeit-Variante der Bachelor-Arbeit sinnvoll.

In der Teilzeitvariante können Sie die 3 Monate Netto-Bearbeitungszeit auf maximal 6 Monate verteilen. Dabei ist es möglich, zunächst während der Vorlesungszeit regelmäßig soviel zu arbeiten, wie es Ihr Stundenplan zulässt. In der Prüfungsvorbereitung kann die Stundenzahl dann, in Absprache mit Ihrem Betreuer oder Ihrer Betreuerin, durchaus auch reduziert werden, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, die anstehenden Prüfungen angemessen vorzubereiten. Nach den Klausuren können Sie dann Ihren Fokus komplett auf die Abschlussarbeit legen, um diese so je nach Engagement sogar vor Ablauf des offiziellen Abgabedatums abzuschließen. Das Abgabedatum, das in der Teilzeit-Variante 6 Monate nach der Ausgabe des Themas liegt, ist nur der Termin der 'spätesten' Abgabe.

Letzte Prüfung im Bachelor nicht bestanden? Und jetzt?

Wenn es sich tatsächlich um Ihre allerletzte Prüfung im Bachelor-Studiengang Elektrotechnik, Informationstechnik und Technische Informatik handelt, gibt es nach §14 Abs 2 der übergreifenden Prüfungsordnung auch schon beim ersten oder zweiten schriftlichen Prüfungsversuch die Möglichkeit, sich einer mündlichen Ergänzungsprüfung zu unterziehen.

Eine solche "außerordentliche" mündliche Ergänzungsprüfung muss beim Prüfungsausschuss schriftlich beantragt werden, da die Zulassung nur erteilt werden kann, wenn geprüft wurde, dass alle anderen Prüfungsleistungen mit Ausnahme der Bachelorarbeit erbracht wurden. Über die Zulassung erhalten Sie und der entsprechende Prüfer bzw. die entsprechende Prüferin einen Bescheid. Bezugnehmend auf diesen Bescheid können Sie einen Termin für diese Prüfung absprechen.

Was ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung und wann wird eine solche gebraucht?

Für einen Wechsel in den Studiengang Elektrotechnik, Informationstechnik und Technische Informatik der RWTH Aachen benötigen Sie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, wenn Sie vorher bereits in einem anderen Studiengang an einer Hochschule eingeschrieben waren. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung müssen Sie bei der Einschreibung im Studierendensekretariat vorlegen. Bei der Unbedenklichkeitsbescheinigung wird überprüft, ob Sie einen Studiengang, der mindestens zu 60 % dem Studiengang Elektrotechnik, Informationstechnik und Technische Informatik entspricht, endgültig nicht bestanden haben. Wenn dies der Fall ist, kann die Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht ausgestellt werden. Beispiel: Sie haben an der TU München Elektrotechnik und Informationstechnik B.Sc. studiert und haben diesen Studiengang endgültig nicht bestanden. Dann können Sie an der RWTH Aachen nicht für Elektrotechnik, Informationstechnik und Technische Informatik B.Sc. eingeschrieben werden, Sie bekommen keine Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten Sie bei der Fachstudienberatung.

Bitte legen Sie vollständige Notenspiegel aller bestandenen und auch aller nicht bestandenen Leistungen Ihrer bisherigen Studiengänge vor.